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2. Akt: Wiedergeburt (1946 – 1971)

1946:     
Der junge Karl Trausner, der vor dem Krieg die Musisch-Pädagogische Schule in Marburg besuchte und dort das Theaterspiel und das Musizieren erlernte, entschließt sich, mit Hilfe seines Bruders Helmut die Theaterrunde aus dem zehnjährigen Tiefschlaf zu erwecken und beginnt mit einer Neuformierung.

1946:     
Das erste Stück nach dem Krieg „Die Junggesellensteuer“ wieder im Gasthaus Steirer noch unter der Regie von VS-Direktor Hammerl und Mitgliedern des Männergesangsvereines aufgeführt.

1947:     
Das echte erste Stück („Der Heimkehrer“) der Theaterrunde unter der Leitung und Regie des 22-jährigen Karl Trausner wird aufgeführt.

1948:     
Der Verein, der nun „Theaterrunde-Volksbühne St. Josef“ heißt, wird offiziell neu gegründet. Gespielt wird hauptsächlich um Spenden zu sammeln für Kriegsopfer oder neue Kirchenglocken. Karl Trausner wird zum Obmann und Helmut Trausner wird zum Kassier bestimmt.

"Der gezähmte Weibsteufel"

1949:     
Johann Untersinger wird von Karl Trausner zum Ehrenobmann ernannt.

1958:     
"s'Nullerl" wird zur 35-Jahr-Feier zum dritten Mal aufgeführt.

1959:     
Ab 1959 wird auch in weiteren Spielstätten gespielt, wie im Gasthof Thomann (Grobbauer) in Oisnitz, sowie GH Leberschuster in Mettersdorf, GH Niggas in Lannach, GH Reinbacher in Marhof, uvm.

1963:     
Josef Högler, der Mitgründer des Vereins in den Jahren 1922 und 1948, übernimmt die Vereinsleitung und Karl Trausner kann sich nun besser auf den gut laufenden Spielbetrieb konzentrieren.

1967:     
Die Theaterrunde tritt dem steirischen Landesverband für Schul- Jugendspiel und Amateurtheater bei. Heut zu tage besser bekannt unter dem Namen LAUT!, Landesverband für außerberufliches Theater.



1968:     
Nach 1921, 1927 und 1958 letzte Inszenierung vom Stück "s'Nullerl" zur 45-Jahr-Feier.
Wieder in ihren Paraderollen: Josef Högler als Null-Anerl und Karl Trausner als Stoffl

1971:     
Josef Högler legt auf Grund eines Schlaganfalls sein Amt als Obmann zurück und tritt in den Ehrenstand. Johann Tomberger, erst 26 Jahren alt, wird, nachdem Frau Aloisa Weber ein Jahr lang den Verein Interims geführt hatte, zum neuen Obmann gewählt.

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Die Geschichte der Theaterrunde-Volksbühne St. Josef
Erzählt in 6 Akten: