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3. Akt: Auf zu neuen Ufern (1972 – 1981)

1972:     
Zur Fünfzigjahrfeier beschließt der Verein, sich mit Unterstützung des damaligen Landesspielberaters Ingo Wampera weiterzuentwickeln. Das Projekt „Theater im Bauernhof“ wird gedanklich ins Leben gerufen.

1972:     
Karl Trausner und Johann Tomberger machen sich auf die Suche nach einer geeigneten Kulisse in Form eines urigen Bauernhofes. Der älteste Bauernhof St. Josefs mit dem Besitzer Josef Gerngroß, vulgo „Zedlschneider“, kann darauf für die Sommerzeit angemietet werden.

1973:     
Das Projekt „Theater im Bauernhof“ wird mit dem freiwilligen Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder umgesetzt. Neben den Renovierungsarbeiten am Hof werden eine Toilettenanlage und eine eigene Kantine errichtet. Kantinenleiter wird Johann Muchitsch.


1973:  
Das erste Freiluft-Theaterstück („Kaspar + Melchior + Barbara“) vor einer stilechten Kulisse wird mit Erfolg aufgeführt.

1974:     
Die erste Zuschauertribüne wird gebaut.

1976:     
Die Theaterrunde nimmt erstmalig an den internationalen Theatertagen in St. Lamprecht mit dem Stück „2 Weiberfeinde“ teil.

1977:     
Kauf der ersten professionellen Beleuchtungsanlage für die Freilichtaufführungen und Bau eines Beleuchtungsturmes.

1977:     
Die Theaterrunde wird bei den Theatertagen in St. Ulrich mit dem höchsten Preis des österreichischen Bauernbundes ausgezeichnet. Stück: „Jörgl, warum lügst du?“

"Jörgl, warum lügst du,?"

1978:     
Bei den internationalen Theatertagen in St. Lamprecht kürt die Jury die Theaterrunde St. Josef zum Sieger in der Klasse „Theater im ländlichen Raum“ mit dem Stück „Der Hunderter im Westentascherl“.

"Der Hunderter im Westentaschl"

1980:     
Bei den internationalen Theatertagen in St. Lamprecht nahmen der Verein unter dem Motto „Jugend spielt für Jugend“ mit dem Experimentstück „21 Tage“ von Karl-Heinrich Waggerl teil.

„LAbg. Manfred Kainz als Jugendlicher“

1981:     
Johann Tomberger tritt aus Zeitnöten nach 10 Jahren als Obmann zurück und wird zum Ehrenobmann ernannt. Franz Högler wird zum neuen Obmann gewählt.


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Die Geschichte der Theaterrunde-Volksbühne St. Josef
Erzählt in 6 Akten: