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4. Akt: Noch ein paar Stufen höher (1982 – 1999)

1982:     
Der ORF beschließt, ein Stück der Theaterrunde im Fernsehen auszustrahlen. Die Regie übernimmt der professionelle Regisseur Dr. Ekkehard Schönwiese. So wird „Der steirische Gangerl“ die erste St. Josefer Produktion, an der sich Tausende (ca. 800.000) von Zuschauern im ORF  erfreuen können. Karl Trausners letzte Rolle. Als Luzifer beendet er das Stück und seine Karriere mit den Worten: „Aus, Schluss, alles vorbei!“.

1983:     
Mit „Der Zabernegger Wuzl“ erfolgt die letzte Aufführung im Zedlschneiderhof, die ebenfalls vom ORF aufgezeichnet wird.

1983:     
Nach 10 Jahren Theater am Zedlschneiderhof verliert die Theaterrunde ihre schon heimisch gewordene Spielstätte infolge von diversen Streitigkeiten zwischen dem Hofbesitzer und den Nachbarn.

1984:     
Karl Trausner tritt als langjähriger Spielleiter und Regisseur zurück. Er darf sich fortan als Ehrenobmann und Ehrenspielleiter angesprochen fühlen. Fritz Walter übernimmt darauf das Amt des Spielleiters.

1985:     
Durch Bemühungen des Obmannes Franz Högler und des Ehrenobmannes Johann Tomberger wird ein Vertrag mit der Familie Sudi abgeschlossen, der das Anwesen Weiss vulgo „Pachlerwinzer“, heute Weisshof“, zur neuen Theaterheimat macht.

1986:     
Franz Högler tritt wegen Überlastung überraschend von seinem Amt als Obmann zurück und gibt das Ruder an den Kantinenleiter Johann Muchitsch weiter.

1986:     
Das erste am Weisshof gespielte Theaterstück „Viel Ärger um den Bürgermeister“ wird aufgeführt. Dazu bedient man sich noch einer provisorischen Tribüne und einer kleinen Kantine.

1987:     
Eine Toilettenanlage wird am Weisshof installiert

1988:     
Eine neue und fix aufgebaut bleibende Tribüne für rund 400 Besucher wird errichtet.

"Herz am rechten Fleck"



1992:     
Johann Tomberger, Aloisia Weber, Karl Trausner, Johann Muchitsch, sowie Fritz und Josefine Walter werden von Landeshauptmann Josef Krainer wegen ihrer Verdienste um das steirische Kulturleben mit dem steirischen Verdienstabzeichen in Gold ausgezeichnet.

1994:     
Es folgt der Bau eines neuen Beleuchterturms mit einem Kassenhaus.

1994:     
Mit „Wirbel ums Verlegenheitskind“ wird das dritte Stück vom ORF aufgezeichnet

1995:     
Das Haus wird durch einem Anbau und einen Hinterausgang erweitert.

"Weiberwirtschaft"

1996:     
Die Kantine wird zum ersten Mal vergrößert und modernisiert.

1997:     
Die Theaterrunde Volksbühne St. Josef erhält vom Land Steiermark den Josef Krainer -Heimatpreis für besondere kulturelle Verdienste um das Land Steiermark.

1997:     
Johann Muchitsch erleidet einen schweren Schlaganfall und muss dadurch sein Amt als Obmann zurücklegen. Sein Amt übernimmt vorübergehend Johann Tomberger. Johann Muchitsch wird zum Ehrenobmann gewählt. Die Kantine wird fortan von Franz Högler geleitet.

1997:     
Der ORF zeichnet das vierte Stück („Der Sündenbock“) der Theaterrunde auf.

1997:     
Das erste Blueskonzert mit dem Titel „Blues im Bauernhof“, auf die Beine gestellt von Manfred Werner, wird im Weisshof veranstaltet.

1999:     
Franz Högler wird wieder zum Obmann gewählt.

1999:     
Nach fast 20-jähriger erfolgreicher Zusammenarbeit inszeniert der Autor und Regisseur Dr. Ekkehard Schönwiese zum letzten Mal ein Stück für die Theaterrunde.


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Die Geschichte der Theaterrunde-Volksbühne St. Josef
Erzählt in 6 Akten: